Mai 2010

Runen-Bezeichnungen abgeändert

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Als Blizzard vor zwei Jahren das neue Runensystem von Diablo III vorstellte, konnten dem Entwickler kaum Details zu dem Gebilde entlockt werden, das für neue Dynmik sorgen soll. Darüber hinaus werde das Runensystem noch einmal tief greifend überarbeitet werden, hieß es damals. Schenkt man den Worten von Community-Manager Bashiok Glauben, beziehen sich die Änderungen allerdings nicht auf die eigentliche Spielmechanik, sondern lediglich auf die Bezeichnung der Runen selbst.

Zitat von

Bashiok

„Die Runen wurden wirklich nur umbenannt, um uns eine größere Flexibilität bei ihrer Wirkung einzuräumen. So kreieren wir keine eigenartige Trennung zwischen dem Titel und dem Effekt, den sie bringen.“

Als Beispiel nennt der Community-Manager die “multi-strike“-Rune, deren Effekt nur bedingt auf den Namen zutrifft. Die neuen Titulierungen sollen zwar auch noch weitestgehend auf die Wirkungen schließen lassen, sich insbesondere aber vor allem auch besser in das Diablo-Universum einbinden.

In einem späteren Eintrag nennt Bashiok ein explizites Beispiel für den aktuellen Aufbau der Bezeichnung einer Rune aus Diablo III: "[Qualität] [Runentyp] Runenstein" bzw. “Minderwertiger Alabaster Runenstein“. Weitere Namen der bisher bekannten Runen lauten “Crimson“, “Indigo“, “Obsidian“ und “Golden“.

Verweis:
mehr zum Skill- und Runensystem


Kopierschutz - Guter Inhalt statt DRM

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BildDie Fokussierung auf Inhalte und gute Features statt auf Anti-Pirateriemaßnahmen sei der Schlüssel zum Erfolg, sagt Frank Pearce, Mitgründer des Entwicklers Blizzard und geschäftsführender Produzent von StarCraft II im Vorfeld der Veröffentlichung des Spiels. In einer Zeit, in welcher Ubisoft lange wegen des neuen DRM-Kopierschutzsystems getadelt wurde, glaubt er, dass man den Kampf gegen Softwarepiraterie als Entwickler gar nicht gewinnen kann.

Sobald man anfängt, über DRM und unterschiedliche Technologien sowie deren Umsetzung zu reden, führen wir wirklich einen verlorenen Kampf, weil die Community stets größer ist", so Pearce gegenüber Videogamer. „Und die Zahl der Leute, die derartige Technologien aushebeln wollen, egal ob sie es aus Neugier machen oder um ein Spiel illegal zu spielen, ist sehr viel größer als unsere Entwicklungsteams."

Selbst bei StarCraft II werden Käufer zwar einen Code in ihrem grundsätzlich kostenlosen Battle.net-Account eingeben und das Spiel einmal online aktivieren müssen, um spielen zu können. Danach funktioniert das Strategiespiel jedoch auch ohne Internet-Anbindung im Einzelspieler-Modus. Pearce betont diesbezüglich vor allem die Vorteile des überarbeiteten Battle.net, das mit StarCraft II sein Debüt feiern wird.

Wenn wir unseren Job sauber gemacht und das Battle.net gut implementiert haben, wollen die Leute auch während der Solo-Kampagne mit dem Internet verbunden sein“, so Pearce weiter. Schließlich seien sie dann auch mit ihren Freunden verbunden und könnten Achievements im Battle.net sammeln. „Der unserer Meinung nach beste Ansatz ist es sicherzustellen, dass man eine voll-unterstützte Plattform liefert, auf welcher die Leute spielen wollen, wo ihre Freunde sind und wo die Community ist. In diesem Kampf haben wir eine Chance."


Battle.net bleibt auf Regionen beschränkt

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Auch in Zukunft mit regionaler Beschränkung: Das neue Battle.net

Auch das überarbeitete Battle.net wird es wie gewohnt nicht ermöglichen, Matches zwischen internationalen Spielern unterschiedlicher Regionen zu ermöglichen. Die Veröffentlichung von StarCraft II hatte zuletzt Hoffnungen geschürt, dass sich dies ändern würde. Entwickler Blizzard wird den Titel aber nicht nur in den Regionen Europa, USA und Asien weiterhin separat vertreiben, sondern auch unterstützen. Das bestätigte der Vizepräsident der Produktionsentwicklung des Studios Frank Pearce gegenüber den Kollegen von IncGamers.

Es [StarCraft II; Anm. d. Red.] wird ähnlich strukturiert sein wie World of Warcraft“, sagte Pearce, „wo es die europäische Region gibt und Spieler gegen solche aus der Region antreten." Dennoch schließt Pearce die Möglichkeit eines internationalen Matchmakings nicht aus: „Wir wollen es definitiv unterstützen, dass ein europäischer Spieler sich mit Freunden aus einer anderen Region verbinden kann." Dazu müsse dann jedoch die entsprechende Asien- oder US-Version erworben werden.


Artwork per Unreal Engine 3 inszeniert

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Das Originalartwork, das von Travis Castillo umgesetzt wurde.

Nach der Ankündigung von Diablo III waren neben den begeisterten Stimmen auch immer wieder solche zu hören, die sich über den Stil der Grafik oder sogar die vermeintlich nicht ausgereifte Optik beschwerten. Zumindest in Bezug auf Letzteres hat der 'Diablo'-Fan ein kleines Experiment gewagt und ein Konzeptbild des Spiels von Victor Lee per Unreal Engine 3 in Bewegung gestetzt.

Genutzt hat er dafür das frei erhältliche SDK zur Unreal Engine 3. Mit dem Profi-Tool konnte Castillo die Szenerie des Tristram Tunnels modellieren, texturieren, eine Lichtquelle setzen und schließlich die Kamera platzieren.

Das imposante Video-Ergebnis:




Details zur Sichtlinie und den Auflösungen

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Schon seit einiger Zeit gab es keine wirklich nennenswerten Informationsupdates mehr, was Blizzards mit Spannung erwartetes Hack'n'Slay-Rollenspiel 'Diablo 3' angeht. Dies hat sich aber nun geändert, Community-Manager Bashiok hatte im Forum ein wenig Einsehen mit den wartenden Fans und gab neue Details zur Sichtlinie und zu den verschiedenen Monitorauflösungen preis.

Zitat von

Bashiok

"Um eins klarzustellen: In allen Diablo 3-Versionen, die öffentlich gezeigt wurden und noch zu sehen sein werden, waren alle Monster die ganze Zeit über auf dem Screen zu sehen, ganz egal was der Charakter vielleicht hätte sehen können. War also eine Tür verschlossen, konnte man trotzdem die dahinter auf einen wartenden Skelette sehen. Das brachte uns vor einer Weile etwas Kritik ein, wurde aber nie wirklich zur riesigen Beschwerde.

Erst kürzlich haben wir eine Sichtbarkeits-Mechanik ausprobiert (von einigen auch als "Fog of War" bezeichnet). Es kommt dabei nicht auf den Lichtradius an, sondern darauf, was von geometrischen Objekten blockiert wird. Das bringt alle möglichen Arten von technischen Problemen mit sich. Nicht dass sie unüberwindbar wären, aber wir spielen gerade etwas daran herum."

Wie bereits eingangs erwähnt, hat Bashiok, der mit bürgerlichen Namen Micah Whiple heißt, auch ein paar Informationen zu den Auflösungen des Titels verkündet. Der Wechsel der Seitenverhältnisse soll dabei darüber entscheiden, ob Spieler mehr oder weniger sehen. Bei den Grafikauflösungen soll es aber keine Unterschiede geben: Es ist demnach egal, in was für einer Auflösung ihr spielt, die Darstellung der Umgebung bleibt weitestgehend gleich.

Zitat von

Bashiok

"Persönlich denke ich, dass ein Widescreen-Monitor eine gute Investition wäre. Aus einer Vielzahl von Gründen und für Spiele sogar. Aber für 'Diablo 3' werdet ihr auf einem 30 Zoll-Monitor (16:10) nicht mehr von der Umgebung sehen als beispielsweise auf einem 19 Zoll-Monitor (16:10). Man wird nur die optischen Qualitätsverbesserungen haben, die eine höhere Auflösung generell mit sich bringt."


BlizzCon 2010 - Einzelheiten zum Ticketverkauf

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Da freut sich die Rollenspiel-Meute: In einer Pressemitteilung hat Blizzard nun Details zur am 22. und 23. Oktober stattfindenden, hauseigenen Messe BlizzCon bekannt gegeben, die auch dieses Jahr wieder im kalifornischen Anaheim abgehalten wird. Demnach sollen Ticketkäufe gestaffelt sowohl am Mittwoch, dem 02. Juni als auch am Samstag, dem 05. Juni über die offizielle BlizzCon-Website möglich sein.

Wer sich für eine der begehrten Karten interessiert, sollte pro Stück 150,00 US-Dollar einplanen. Erhältlich werden die Eintrittsgewährer in zwei Kontingenten am 02. Juni um 19 Uhr PST (in Deutschland 3. Juni, 4 Uhr) sowie am 5. Juni um 10 Uhr PST (in Deutschland 19 Uhr) sein. Einfacher geht der Kaufvorgang vonstatten, wenn ihr euch vor dem Start des Kartenverkaufs mit eurem Battle.net-Account unter eu.battle.net registriert.

Alternativ haben Interessierte aber auch die Möglichkeit, das bunte Messetreiben über den kostenpflichtigen "DIRECTV"-Service zu verfolgen, der neben Livematerial auch Interviews und Demonstrationen in verschiedenen und frei wählbaren Kanälen und in HD-Qualität bieten wird. Kosten wird das Pay-per-View-Vergnügen 39,95 Dollar, wobei dieser Preis je nach Region noch abweichen kann.


Stellt Vorgänger bei Gegnermasse in den Schatten

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Kaum jemand bezweifelt, dass 'Diablo' 3 in jederlei Hinsicht ein riesiges Spiel wird. Zumindest die Anzahl an Monstern darf man nach Informationen aus dem offiziellen Forum bereits als "riesig“ bezeichnen. Laut 'Diablo 3'-Community Manager Bashiok sollen nach Abschluss des zweiten Akts dem Spieler bereits mehr Monster erschienen sein, als im gesamten Vorgänger. Dabei sind Boss-Gegner und Monster unterschiedlicher Farbe nicht mitgezählt.

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Grund für dieses durchaus detaillierte Statement war die Frage eines Spielers, ob im Nachfolger viele Monster ähnlich wie in 'Diablo 2' lediglich farblich unterschiedene Gegner-Typen aus der Retortenkiste seien. Zwar wird es nach Aussage Bashioks verschiedene Farbvariationen innerhalb von Gegner-Kategorien geben. Jene seien allerdings nur dem jeweiligen Gebiet entsprechend zugeordnet, um ein harmonischeres Gesamtbild zu bieten. Außerdem soll - wie bereits aus früheren Genrevertretern bekannt - die Farbgebung dabei helfen, verschiedene Gegnerstärken einschätzen zu können.