Juli 2010

Quasi-Ankündigung: Diablo III auf gamescom spielbar

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Wie kaum ein zweiter schafft es Bashiok immer wieder, mit kleinen Informationsschnipseln großes Interesse anzuregen und gleichzeitig das Gesagte in einem nur wagen Licht erscheinen zu lassen. Gemeinsam mit dem von Blizzard bereits bestätigten Auftritt des Entwicklers auf der gamescom lässt ein neuer Hinweis Bashioks nun darauf schließen, dass 'Diablo III' auf der gamescom anspielbar sein wird. Seine Antwort auf die Frage eines Foren-Nutzers, ob es eine spielbare Demo auf der Kölner Messe geben wird, lautet:

Zitat von

Bashiok

Ihr solltet die gamescom besuchen.

Wie immer kryptisch, doch werden es sich die Kalifornier sicher nicht nehmen lassen, frischen Content zu zeigen und auch neue Passagen für die große Schar Fans bereitzustellen. Vielleicht wartet sogar die Ankündigung der letzten Charakterklasse auf uns. Doch hat die hauseigene BlizzCon-Messe im Oktober darauf sicher größere Chancen.

Wir werden für euch vom 18. bis zum 22. August live vor Ort dabei sein und euch informieren, sobald sich etwas regt. Für Zuschauer ist die Messe in Köln ab Donnerstag, den 19. Juli, geöffnet sein.


Bestätigt: Mit kommenden Titeln auf der gamescom

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Nach der Absage des Messeauftritts auf der E3 in Los Angeles Mitte Juni standen die Chancen gut, dass sich Blizzard auf der gamescom im August in Köln höchstpersönlich blicken lässt. Wie der Entwickler auf seiner offiziellen Webseite und gegenüber Diablo.de bestätigte, wird er definitiv an der Messe teilnehmen und die anstehenden Titel im Gepäck haben.

Zitat von

PR-Text

„Es freut uns bekanntzugeben, dass Blizzard Entertainment auf der gamescom in Köln im nächsten Monat vertreten sein wird", lautet die offizielle Bestätigung. „Besucher unseres Standes in Halle 6, B21 & B31 werden die Möglichkeit haben, unsere nächsten Spiele anzuspielen und unsere letzten Neuerungen in Erfahrung zu bringen.“

Was genau präsentiert wird, wollte uns Blizzard auf Anfrage nicht verraten, doch wird sicherlich Material zum Action-Rollenspiel 'Diablo III' sowie zu 'Cataclysm', dem Add-On des MMORPGs 'World of Warcraft', zu sehen bzw. anspielbar sein. Aktuell befindet sich die Erweiterung zum Online-Rollenspiel in der geschlossenen Beta-Phase.

Auch das Echtzeitstrategiespiel 'StarCraft II' wird nach dem Release am 27. Juli bestimmt nicht in Vergessenheit geraten. Vor allem in Anbetracht der zwei zu diesem Zeitpunkt noch erscheinenden Kampagnen der Rassen Protoss und Zerg. Möglicherweise bringt Blizzard außerdem Licht ins Dunkel des neuen MMOs, das derzeit im Feuer der Schmiede entsteht.

Die gamescom findet vom 18. bis 22. August in Köln statt. Offen für alle Besucher ist sie ab dem 19. August.


Einfaches Mulen weiterhin geplant

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Offensichtlich erwägt Blizzard weiterhin die Implementierung eines Mule-Systems in 'Diablo 3'. Community-Manager Bashiok betonte im offiziellen Forum, dass es keine Neuigkeiten zum seit langem von der Community geforderten Konzept gäbe, doch hoffe man noch immer, es umsetzen zu können. Im Gegensatz zu den beiden Vorgänger oder Genrevertretern wie 'Sacred' würde ein Mule-System das Tauschen von Gegenständen zwischen den eigenen Charakteren erheblich vereinfachen.

Zitat von

Bashiok

Da gibt es nichts Neues. Wir hoffen noch immer, es umzusetzen, doch ist noch nichts entwickelt oder irgendwie eingebunden. Wir werden nichts sicher wissen, bis wir den Punkt erreichen, an dem wir es funktionstüchtig sehen ober eben nicht. Aber ja, wir hoffen noch immer, eine simple Methode zu finden, [Gegenstände; Anm. d. Red.] zwischen den Charakteren zu tauschen. 'Drop Games sind blöd'.

Aktuell besitzen Spieler in den meisten Rollenspielen maximal zwei Möglichkeiten, um Gegenstände zwischen ihren Charakteren zu tauschen: Sie geben die Gegenstände beispielsweise an einen Freund weiter, loggen sich aus und mit dem Zielcharakter wieder ein, um die Items von ihm in Empfang zu nehmen. Oder sie droppen die Gegenstände, loggen um und heben sie mit dem zweiten Charakter wieder auf.


Blizzard lenkt im RealID-Streit ein

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Entwickler Blizzard hat dem Druck der Community nachgegeben und wird vorerst keine reele Namenspflicht in den Foren für die Spiele 'StarCraft II' und 'World of Warcraft: Cataclysm' einführen. Die geplanten Änderungen sollten die Nickname-Anonymität aufheben und dadurch Flamewars oder auch das Trolling in den Foren unterbinden. Sowohl Datenschützer als auch vor allem die Community kritisierten den geplanten Schritt aufs Schärfste.

Möglicherweise hat neben der Kritik die “Recherchearbeit“ einiger Forennutzer zu dem Verwerfen des Systems geführt. Nachdem Community Manager “Bashiok" in einem Selbstversuch seinen realen Namen im Forum nannte, um die Gefahr fehlender Anonymität beim Real ID-System herunterzuspielen, recherchierten User nach seinen Daten und fanden mehr über ihn heraus, als ihm lieb war. Zusätzlich wurden diverse Daten von Activision-CEO Bobby Kotick veröffentlicht.

In einem offenen Brief von Blizzard-Mitbegründer und Präsident Mike Morhaime an die Community rudert der Entwickler nun zurück:

Zitat von

Mike Morhaime

„Ich möchte mit euch allen über unseren Wunsch sprechen, die Blizzard-Foren zu einem besseren Ort für Diskussionen über unsere Spiele zu machen. Wir sind kontinuierlich durch euer Feedback gegangen und haben untereinander eure Bedenken bezüglich der Nutzung realer Namen in den Foren besprochen. Wir haben zu diesem Zeitpunkt entschieden, dass es nicht nötig sein wird, reale Namen für das Verfassen von Beiträgen in den offiziellen Blizzard-Foren zu nutzen.
Es ist wichtig anzumerken, dass wir noch immer vorhaben die Foren zu verbessern. Unsere Bemühungen sind zu 100% von dem Verlangen getrieben, unsere Community-Bereiche für unsere Spieler freundlicher zu gestalten und konstruktivere Diskussionen über unsere Spiele zu ermöglichen.“

Morhaime erläutert, dass die anderen, geplanten oder bereits bestehenden Foren-Features wie das positive und negative Bewerten von Beiträgen oder das Kenntlichmachen von Beiträgen aufgrund ihrer Bewertung weiterhin verfolgt werden.


Blizzard: Kein Kommentar im RealID-Streit

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Trotz der anhaltenden Kritik der Forennutzer gegenüber der Namenspflicht in Teilen der Blizzard-Foren enthält sich der Entwickler aktuell noch jeder öffentlichen Entgegnung. „Kein Kommentar“, so lautet bislang die einzige offizielle Antwort auf die Aufruhr in den Foren. Indes werden minütlich neue Videos und Bilder hochgeladen, die in irgendeiner Art und Weise die RealID-Ankündigung aufs Korn nehmen.

In der vergangenen Nacht wurden außerdem Daten von Activision-CEO Bobby Kotick veröffentlicht, da einige Nutzer bislang unbegründet davon ausgehen, Partner Activision trage Schuld an der neuen Namenspflicht in den Entwickler-Foren. So wurden beispielsweise der Name von Koticks Frau und die seiner Kinder öffentlich gepostet.

Zu einem Satire-Video (Youtube.com)


RealID: Bashiok erstes "Datenopfer"

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Während die Diskussion um die neue Namenspflicht in den Battle.net-Foren zunehmend an Fahrt gewinnt, verdichten sich die Meldungen über das erste, prominente Opfer der Auseinandersetzung. Nachdem Community Manager Bashiok in einem Selbstversuch seinen realen Namen Micah Whipple nannte, um die Gefahr fehlender Anonymität beim RealID-System zu herunterzuspielen, recherchierten User nach seinen Daten und fanden mehr über ihn heraus, als ihm lieb war.

Innerhalb weniger Minuten waren seine exakte Adresse, Telefonnummer, sein Alter, seine Familienmitglieder und sein Facebook-Account gefunden. Außerdem seine Hobbies, seine Lieblingsfilme und -Serien sowie seine favorisierten Musikgruppen. Fortan war es kein Problem, die Schule der Kinder ausfindig zu machen oder sein Haus per Google Street View anzusehen. „Es sieht so aus, als ob er in demselben Haus wie seine Mutter wohnt“, kommentiert Gameriot.

Inzwischen soll Bashiok zum Schutze seiner Familie die Telefonnummer gesperrt und diverse weitere Maßnahmen ergriffen haben.


Blizzard will im RealID-Streit Wutfalten glätten

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Nachdem die Ankündigung der Einführung des Real ID-Konzepts gestern für eine aufgeheizte Stimmung bei den Spielern und Blizzard-Forennutzern sorgte, hat der Entwickler gegenüber Gamasutra kurzerhand verlauten lassen, dass man im Streit „definitiv auf das Feedback der Spieler hören“ werde. Angesichts der User-Transparenz und nicht gegebener Anonymität wolle Blizzard darüber hinaus „beobachten, wie Spieler den Dienst nutzen“. Schließlich sei das Konzept für beide neu.

Ein Blizzard-Sprecher betonte, dass Real ID innerhalb der Titel wie 'World of Warcraft' und 'StarCraft II' weiterhin optional bleibe. Voraussetzung für die Erstellung eines Forenposts ist jedoch die Angabe des im Battle.net registrierten, echten Namens. Hintergrund der Aufhebung der Nickname-Anonymität sind nach Blizzard-Angaben die vielen Flamewars oder auch das Trolling in den Foren.

Eine weitere Möglichkeit, sich dem Konzept hinter Real ID zu entziehen, wäre die Angabe eines falschen Namens bei der Erstellung des Battle.net-Accounts. Zum einen verstoße dies jedoch gegen die Nutzungsbedingungen, nach denen nur richtige Angaben gemacht werden dürfen, zum anderen wolle Blizzard künftig versuchen, über ungenannte Wege sicherzustellen, dass nur “legitime“ Namen angemeldet werden.


Reelle Namenspflicht in Foren verärgert User

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Mit der Enthüllung des neuen Battle.net hatte Blizzard bereits vor einiger Zeit das so genannte RealID-System vorgestellt, doch lässt dessen Einführung in den Foren nun den Frust der Spieler aufkochen. „Ab Mitte Juli werden Spieler in den offiziellen Blizzard-Foren unter ihrem richtigen Vor- und Nachnamen schreiben, auf den sie ihren Battle.net-Account registriert haben. Zusätzlich werden Spieler auch die Option haben, weiterhin den Namen ihres Haupt-Spielcharakters anzeigen zu lassen [...]“, heißt es in den FAQ zum Konzept.

Die Änderungen werden mit der Veröffentlichung von 'StarCraft II' am 27. Juli in allen entsprechenden Foren umgesetzt, während die WoW-Seite sowie die -Foren mit dem Release des AddOns 'Cataclysm' folgen. Hintergrund der Aufhebung der Nickname-Anonymität sind nach Blizzard-Angaben die vielen Flamewars oder auch das Trolling in den Foren. Dafür werden andere, positiv klingende Aspekte mit den neuen System verkündet.

Viele Nutzer beschweren sich nun über die zu große Transparenz auf den Blizzard-Seiten und die damit einhergehenden Möglichkeiten. Lediglich „bestimmte klassische Foren, wie zum Beispiel die klassischen Battle.net-Foren, werden unverändert bleiben“, heißt es in der FAQ weiter.