August 2010

Alles zum Thema Handwerk

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Nachdem wir zu Beginn der Woche das neue Interface und Inventarsystem von Diablo 3 unter die Lupe genommen haben, zeigen wir nun in einem neuen Special alles Wissenswerte zu den Handwerkern, die Blizzard auf der diesjährigen gamescom vorgestellt hat.

Auf vier Seiten besprechen wir die Handwerker im Allgemeinen, die drei verschiedenen Typen Schmied, Juwelier und Mystiker, die Fähigkeiten des Schmieds sowie die Möglichkeit Ausrüstungsgegenstände zu zerlegen um für die Herstellung neuer Items benötigte Rohstoffe zu gewinnen.


Das neue Interface und Inventar im Detail

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Das Inventarsystem in seiner vierten Variante.

Auf der diesjährigen gamescom stellte Blizzard nicht nur das neue Handwerkssystem von Diablo 3 vor. Auf den neuen Screenshots, die man passend dazu veröffentlichte, präsentierte man außerdem ein überarbeitetes Interface und Inventarsystem.

Beim eigentlichen Interface nahm man fast nur optische Änderungen vor, während das Inventar auf das aus Diablo 2 bekannte Rastersystem umgestellt wurde. Im vergangenen Jahr enthielten die Bilder noch drei verschiedene Taschen für Ausrüstung, Objekte und Questitems. Nun gelangen alle Gegenstände in ein Raster, in dem kleine Objekte einen Platz und Ausrüstungsgegenstände zwei Plätze belegen.

Wir haben das neue Interface und Inventarsystem für euch genau unter die Lupe genommen. In Kürze folgt die detaillierte Vorstellung des Handwerksystems.

Das Interface im Detail
Alle Infos zum Inventar


Ankündigung der Artisans: Die Crafting-Helfer

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Im Vorfeld der diesjährigen gamescom in Köln sorgte Blizzard mit der Vermeldung dafür, dass man auf der Messe keine neue Demo von 'Diablo 3' präsentieren werde, für lange Gesichter. Parallel machte jedoch das Versprechen einer neuen Feature-Ankündigung Lust auf mehr. Bisher waren noch keine Details darüber bekannt, doch hatten wir auf der gamescom die Gelegenheit, uns das mysteriöse Feature genauer anzusehen.

Demnach heißt das Ganze 'Artisans' und soll ein neues Crafting-System für 'Diablo 3' darstellen. Dahinter verbergen sich NPCs, die sich dem Spieler anschließen und für ihn Handwerke erlernen. So können sie nicht nur Items reparieren, sondern auch gänzlich neue bauen, die mit Gold und anderen Materialien bezahlt werden. Sollte es vorkommen, dass ihr einen Gegenstand nicht mehr benötigt, könnt ihr ihn wieder in sein Ursprungsmaterial wandeln. Ein Item-Verkauf wird somit überflüssig.

Ebenso wie der Spieler werden auch die 'Kunsthandwerker' Level aufsteigen und sich spezialisieren können. Drei unterschiedliche Artisans soll es geben: Schmied, Mystiker und Goldschmied. Während sich der Schmied vorrangig um Rüstungen und Waffen kümmert, ist der Mystiker (wenig überraschend) für Zauberstäbe und -sprüche zuständig. Der Goldschmied ist für Amulette, Ringe etc. verantwortlich und kann Juwelen aus Sockeln heben, um sie weiterzuverwenden.

Alle drei Artisans sollen ihre eigene kleine Hintergrundgeschichte besitzen und ihr werdet sie erst im Verlaufe eures Abenteuers finden müssen, sie stehen euch also nicht von Beginn an zur Seite. Wann 'Diablo 3' erscheinen soll, steht übrigens nach wie vor in den Sternen.


gamescom: Alte Demo bestätigt!

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2010 gibt es auf der gamescom leider nur die Demo vom Vorjahr.

Alle Diablo 3 Fans, die im vergangenen Jahr auf der gamescom die zweite spielbare Demo ausprobiert haben, werden in diesem Jahr nichts Neues zu Gesichts bekommen. Die diesjährige Abspielfassung entspricht jener, die ab dem gamescom-Samstag 2009 in Köln und zeitgleich auf der parallel stattfindenden BlizzCon gezeigt wurde, also den Mönch als Klasse bereits beinhaltet.

Der in diesem Jahr auf der gamescom gezeigte Build ist der von der BlizzCon '09“, bestätigte Community-Manager Bashiok die Version nun auch im offiziellen Forum.

Diablo.de hatte darüber bereits am vergangenen Dienstag berichtet, musste die Meldung jedoch zurücknehmen. Dafür stellt Lead Designer Jay Wilson der anwesenden Presse in Köln am 18. August ein neues Feature von Diablo 3 vor und leitet eine dazugehörige Q&A-Session, von der wir natürlich berichten werden.


Infos über Monsterklassen und Health-Globes

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Erstmals wird es in Diablo Health-Globes geben.

Obwohl sich Diablo 3 noch fernab seiner finalen Entwicklungsphase befindet, hat sich Community Manager Bashiok kürzlich für seine Verhältnisse ungewöhnlich deutlich zu den verschiedenen Monsterklassen im Spiel sowie zu den so genannten Health-Globes geäußert. Demnach existieren aktuell vier Gattungen von Monstern, die eine unterschiedliche Wahrscheinlichkeit besitzen, nach ihrem Ableben rote Health-Globes fallen zu lassen.

Bei den Health-Globes handelt es sich um Spender von Lebensenergie, die aufgesammelt werden können. Blizzard verabschiedet sich bei Diablo 3 zwar nicht vollständig von dem bislang aus den Vorgängern bekannten Heiltränken, doch werden diese seltener eingesetzt werden können, da der Spieler lange Cooldown-Zeiten abwarten muss. Unten seht ihr die vier Monsterklassen, deren Drop-Wahrscheinlichkeiten für Health-Globes sowie ihre bislang bekannten Charakteristika.

Zitat von

Bahsiok

„Reguläre Monster besitzen die Chance, im Falle des Todes einen kleinen Health-Globe fallen zu lassen, Champions haben die Chance, einen größeren Health-Globe einmal während ihrer Lebenszeit und einmal nach ihrem Tod zu droppen und Rares weisen eine sehr große Chance auf, einen noch größeren Health-Globe nach jedem vernichteten Viertel der Lebensenergie sowie einen nach dem Tod liegen zu lassen.

Champions – Kleine Rudel zäher Mobs, die einen einzigartigen Champion-Trait, ein Affix, erhöhte Lebensenergie, Schaden, Härte etc. besitzen

Rares – Einzelner, sehr schwerer Gegner, kann eine Vielzahl Affixe besitzen, sie sind (zufällig) betitelt, sehr viel zäher, erscheinen mit einer Gruppe Diener, welche die Affixe und Boni übernehmen

Uniques – Einzigartige Boss-Monster mit einzigartigem Namen/Aussehen/Fähigkeiten/Verstecken (bzw. spezifischen Orten) und Teil der Handlung/des Ziels einer Aufgabe, wenn nicht sogar der aktuelle Endgegner eines Aktes. Der Skelett-König und der Siegebreaker wären beides Uniques.


gamescom 2010 - Inhaber droht mit Zwangsräumung!

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Der Streit um Nutzung, Mietgebühr und ursprüngliches Vergaberecht für den Bau führt sich weiter fort.

Auch rund eine Woche vor dem Start der gamescom scheinen die Fronten zwischen der Koelnmesse, der Stadt Köln und dem Gelände-Eigentümer Oppenheim-Esch, der unter anderem vier Hallen, das Verwaltungsgebäude und ein Kongresszentrum besitzt, nicht geklärt zu sein. Nachdem die Stadt Köln nun die Mietzahlungen an Oppenheim-Esch eingestellt und den Vertrag gekündigt hat, droht letzterer mit der Zwangsräumung des Geländes.

Vor rund einem Monat hatte Welt Online den Streit zwischen den Parteien noch einmal ins Bewusstsein gerückt: Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Mietbetrag in Höhe von 20,7 Mio. Euro jährlich, den Kölns neuer Oberbürgermeister und Messe-Aufsichtsratschef Jürgen Roters (SPD) für zu hoch angesetzt erachtet und per Rechtsgutachten überprüfen lassen wollte.

Inzwischen hat sich nach GI-Angaben herausgestellt, dass die Stadt Köln das Bauvorhaben im Jahr 2004 nicht nach geltendem EU-Recht ausgeschrieben hatte und die EU-Kommission deswegen die Rückabwicklung bis zum 3. August fordert. Also hat die Stadt Köln als Mehrheitseigentümer der Koelnmesse den Mietvertrag vergangene Woche gekündigt. Angedacht war, den Inhaber Oppenheim-Esch dafür mit „dem Grundstückswert und dem aktuellen Wert der darauf stehenden Hallen“ zu entschädigen.

Keineswegs mit dieser Lösung einverstanden, drohte Oppenheim-Esch im Falle einer solchen Aktion bereits damals mit juristischen Mitteln: „Die Geschäftsführung wurde ermächtigt, jedweden prozessualen Weg zu beschreiten. Dies schließt ausdrücklich den Entzug der Nutzung der Messehallen durch die Kölnmesse ein“, so 30 Fonds-Gesellschafter. Nach der aktuellen Vertragsaufhebung sagte ein Sprecher von Oppenheim-Esch, die Kündigung sei aus Sicht des Unternehmens unwirksam. Als Vertragspartner sei die Stadt Köln weiter verpflichtet, die Zahlungen beizubehalten. Es wurde mit “juristischen Optionen“ gedroht.

Nun stehen sich die ehemaligen Partner gegenüber: Die Koelnmesse beruft sich auf ein im Grundbuch eingetragenes "dringliches Nutzungsrecht" der Messehallen, während Oppenheim-Esch die Meinung vertritt, das Nutzungsrecht sei “explizit an Mietzahlungen gebunden“, und mit Zwangsräumung droht.

Messe-Sprecher Franko Fischer glaubt jedoch fest an die Rechtssicherheit und beteuert: „Die Veranstaltungen sind sicher und wir werden die gamescom noch erfolgreicher durchführen als im Jahr zuvor." Auch der Branchenverband BIU stimmt ein und Geschäftsführer Olaf Wolters zeigt sich gelassen: „Wir gehen davon aus, dass sich die Tore der Messe öffnen werden und die gamescom nicht von einstweiligen Maßnahmen betroffen ist. Trotz aller Drohgebärden erwarten wir, dass sich etwaige juristische Scharmützel allenfalls abseits der gamescom zwischen der Stadt Köln und dem Geländeeigentümer abspielen.

Weiter zitiert das Magazin den Geschäftsführer: „Der Eigentümer kann an einer Absage der Messe ja kein Interesse haben, da er selbst ein erhebliches Haftungsrisiko trägt, wenn im Nachhinein die Unzulässigkeit von einstweiligen Maßnahmen gerichtlich festgestellt werden würde."


Mike Ryder: "Wir machen großartige PC-Spiele"

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Trotz des möglichen Comebacks auf die Konsolen will Entwickler Blizzard dem PC als Spieleplattform keineswegs den Rücken zukehren. Das beteuerte der Vizepräsident und Geschäftsführer der Internal Operations-Sparte des Entwicklers, Mike Ryder, nun erneut gegenüber PCR (via CVG). Es habe zwar Engpässe gegeben, doch man bleibe am Ball.

Wir schreiben den PC nicht ab“, so Ryder. „Die Entwicklung für den PC verursacht eine Menge Herausforderungen, die Konsolen-Entwickler nicht besitzen, doch gehört Blizzard zu den wenigen Unternehmen, die großartige PC-Spiele machen“, sagte der VP, obwohl er zugab, dass die parallele Entwicklung für Konsolen einiges einfacher mache.

Wir haben eine Menge Zeit für die Konzentration auf Skalierbarkeit investiert, auf neuer PC-Hardware und auf alter“, fuhr Ryder fort. „Wenn man lediglich für Konsolen entwickelt, wäre es eine sehr viel leichtere Aufgabe.


gamescom: Neues Feature wird vorgestellt

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Auch 2010 wieder auf der gamescom anspielbar: Diablo 3.

Auf der gamescom in Köln wird Blizzard Mitte August ein neues Feature von 'Diablo 3' ausführlich vorstellen. Diese Information ist unserer Einladung für eine Pressekonferenz zu entnehmen, auf der Jay Wilson höchstpersönlich das Novum enthüllen wird.

Anschließend wird der Lead Designer des Hack & Slays im Rahmen einer Q&A-Session auf die Fragen der anwesenden Presse eingehen, verspricht uns der Entwickler weiter. Wir werden natürlich live vor Ort für euch dabei sein und davon berichten. Die gamescom findet vom 18. bis 22. August in Köln statt.

Update:
Über den Inhalt der Demo dürfen wir nach aktuellem Stand jedoch keine Auskunft geben. Sämtliche Demo-Beschreibungen wurden entfernt.


Nicht mehr 2011? Entwicklung dauert wohl länger

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Weite Teile der Entwicklung scheinen noch zu fehlen.

Seit Monaten werden Fans von Diablo mit – objektiv betrachtet – oft wenig aussagekräftigen Informationshäppchen bei der Stange gehalten, während weder neues Bild- noch Videomaterial die kalifornischen Gebäude von Blizzard verlässt. Zwar präsentiert der Entwickler in zwei Wochen Jahr auf der Kölner gamescom seine aktuellen Titel, doch scheint zumindest die Veröffentlichung des dritten, höllischen Hack & Slays in immer weitere Ferne zu rücken.

Im November vergangenen Jahres hatten Blizzard und Activision verkündet, 'Diablo 3' werde nicht mehr 2010 erscheinen, doch bedeutet dies offensichtlich noch lange nicht, dass es stattdessen 2011 auf den Markt kommt. Ein aktueller Beitrag von Community Manager Bahsiok im offiziellen Forum, der sich auf den Endgame-Content des Spiels bezieht, deutet vielmehr darauf hin, dass 'Diablo 3' erst 2012 oder noch später veröffentlicht wird.

Zitat von

Bahsiok

„Ein Großteil des Designs und der Arbeit am Endgame wurde noch nicht einmal begonnen. Wir arbeiten primär noch immer daran, die Kernaspekte des Spiels aufzubauen (von einem Akt zum nächsten, die Welt, die Dungeons und die Monster). Das grundsätzliche Spielen auf Normal. Das geht ganz gut voran, möchte ich hinzufügen."

Im Umkehrschluss bedeutet dieser Kommentar, dass bislang komplette Abschnitte fehlen, ganz zu schweigen vom Feintuning, dem Balancing der Klassen, Monster und Schwierigkeitsgrade sowie natürlich diversen Beta- und Stresstests für das Spiel und das neue Battle.net. Bleibt abzuwarten, was Blizzard auf der gamescom Mitte August und der hauseigenen Blizzcon im Oktober zeigen und sagen wird. Wir werden live für euch vor Ort sein.