Wer Diablo 3 seit der Veröffentlichung des Patches v1.0.3 digital über das Battle.net erwirbt, zahlt gegenüber der Einzelhandelsversion im Regelfall nicht nur drauf, sondern kann in den ersten bis zu drei Tagen nicht einmal auf den vollen Umfang des Spiels zugreifen. Wie Blizzard im offiziellen Battle.net-Forum ankündigte, werden Digitalkunden in den ersten maximal 72 Stunden nach dem Kauf nur mit der sogenannten Starter Edition abgespeist. Die besitzt denselben Umfang wie die abgeschlossene Beta- und Probeversion. Das bedeutet, sie endet mit dem Sieg über den Skelettkönig und besitzt ein Level-Cap von 13.
Zusätzlich dazu müssen Spieler der Starter Edition weitere Einschnitte in Kauf nehmen: Das Matchmaking verhindert das gemeinsame Spielen mit jenen, die keine Starter Edition nutzen. Außerdem wird kein Zugriff auf das Echtgeld- oder Gold-Auktionhaus gewährt und auch das regionsübergreifende Global Play-Feature ist nicht nutzbar.
Hintergrund der Restriktionen ist die Absicherung Blizzards gegen Betrug. In den bis zu 72 Stunden, die sich der Entwickler Zeit nimmt, um die Starter Edition zur Vollversion aufzuwerten, prüft er die Belastbarkeit der Kreditkarte des Käufers. Dabei ist das Risiko für die Kalifornier vergleichsweise gering: Zum einen können Kunden der digitalen Version das Spiel aufgrund der Accountbindung nicht ohne Weiteres weiterverkaufen (außer mitsamt des Accounts), zum anderen hätte Blizzard nach Prüfung der Angaben das Recht, den Account einfach komplett zu schließen.
Update: Wie uns ein Leser mitgeteilt hat, fällt die Prüfdauer bei einem Einzugsermächtigungsverfahren offensichtlich kürzer aus. Demnach benötigte die Aufwertung zur Vollversion lediglich rund 24 Stunden.