
Entwickler Blizzard zeigt sich „überrascht" von den Reaktionen der Spieler auf die Anfang der Woche erfolgte Ankündigung, das Action-Rollenspiel Diablo III werde eine permanente Internetverbindung zum Spielen benötigen. „Ich bin wirklich ein wenig erstaunt darüber, dass das Spielen online und die Bedingung in Zusammenhang damit in unserer Zeit überhaupt zur Frage steht“, äußerte sich Robert Bridenbecker, Vice President of Online Technologies bei Blizzard, gegenüber MTV Multiplayer.
„Wir machen jetzt seit 15 Jahren Online-Gameplay“, so Bridenbecker weiter, „und mit World of Warcraft, unseren Wurzeln im Battle.net und jetzt mit Diablo III ist es nur natürlich, wie die Dinge laufen, die Natur der Industrie.“ Die permanente Verbindung würde zu viele Vorteile bringen, als das man sie ignorieren könne.
Gleichzeitig weist Blizzard die Vermutung vieler Spieler zurück, der kalifornische Entwickler wolle mit der Dauerverbindung nur die Software-Piraterie auf dem PC-Markt bekämpfen. „Ich glaube nicht, dass es intern ein Thema war, als wir darüber sprachen, wie wir die Verbindungen operieren lassen“, sagte Bridenbecker. Vielmehr sei es um die Features wie Sicherheit vor Hacks und Betrügereien gegangen, die eine ständige Anbindung erlaube. „All diese Dinge waren Diskussionspunkte, aber diese ganze Kopierschutz- bzw. Piraterie-Sache spielt dabei, weshalb wir das so umsetzen wollen, nicht wirklich eine Rolle.“