Loot

Bonus für lange Spielsessions

 

BildVor einigen Tagen äußerte sich Bashiok bereits zum Thema Loot in Gruppen. Nun berichtete er erneut über einige Features des Systems.

Diesmal ging er etwas auf das Balancing ein. So will Blizzard offensichtlich erreichen, dass schnelle Runs im Minutentakt (z.B. Baalruns in Diablo 2) der Vergangenheit angehören.

Da die Wege zu den Bossen etwas länger dauern, hat Blizzard sogar einen Drop-Malus auf Items eingeführt, um "Game-Hopping" gar nicht erst entstehen zu lassen. Betritt ein Spieler also ein laufendes Spiel, so kann er nicht unmittelbar die volle Chance auf Itemdrops nutzen.

Passive Leecher werden ebenfalls ihre Probleme haben, da jede Gruppe auf eine möglichst hohe Killspeed angewiesen ist. Spieler müssen sich also zwangsläufig aktiv am Spielgeschehen beteiligen.

Neu ist auch, dass es ähnlich wie bei der Reichweite der Party-Erfahrungspunkte nun auch eine (vielleicht identische) Reichweite für den Party-Loot gibt. Das aus Diablo 2 bekannte "Bonus System" für voll besetzte Spiele wird ebenfalls in einer ähnlichen Form zurückkehren.


Bashiok über das neue Loot-System

 

BildCommunity-Manager Bashiok äußerte sich heute im Battle.net Forum zum Thema Loot (Verteilung von Gegenständen).

Erneut bestätigte er, dass Spieler bei allen Drops (inkl. Bosse, Truhen, etc.) einen individuellen Loot erhalten, den nur sie aufheben können. Man könne dann entscheiden, ob man den Gegenstand behält, oder ihn wegwirft. Sobald er erneut auf dem Boden liegt, können sich auch andere Spieler darauf stürzen.

Die (leider) weit verbreiteten Diablo II Cheats wie "PickIt" gehören damit also der Vergangenheit an. Detailliertere Infos zum fertigen Loot-System wird es wohl erst geben, wenn die Finalversion von Diablo 3 in Sichtweite ist.