Namenspflicht

Blizzard: Kein Kommentar im RealID-Streit

0 Kommentare  0
Bild

Trotz der anhaltenden Kritik der Forennutzer gegenüber der Namenspflicht in Teilen der Blizzard-Foren enthält sich der Entwickler aktuell noch jeder öffentlichen Entgegnung. „Kein Kommentar“, so lautet bislang die einzige offizielle Antwort auf die Aufruhr in den Foren. Indes werden minütlich neue Videos und Bilder hochgeladen, die in irgendeiner Art und Weise die RealID-Ankündigung aufs Korn nehmen.

In der vergangenen Nacht wurden außerdem Daten von Activision-CEO Bobby Kotick veröffentlicht, da einige Nutzer bislang unbegründet davon ausgehen, Partner Activision trage Schuld an der neuen Namenspflicht in den Entwickler-Foren. So wurden beispielsweise der Name von Koticks Frau und die seiner Kinder öffentlich gepostet.

Zu einem Satire-Video (Youtube.com)


Blizzard will im RealID-Streit Wutfalten glätten

0 Kommentare  0
Bild

Nachdem die Ankündigung der Einführung des Real ID-Konzepts gestern für eine aufgeheizte Stimmung bei den Spielern und Blizzard-Forennutzern sorgte, hat der Entwickler gegenüber Gamasutra kurzerhand verlauten lassen, dass man im Streit „definitiv auf das Feedback der Spieler hören“ werde. Angesichts der User-Transparenz und nicht gegebener Anonymität wolle Blizzard darüber hinaus „beobachten, wie Spieler den Dienst nutzen“. Schließlich sei das Konzept für beide neu.

Ein Blizzard-Sprecher betonte, dass Real ID innerhalb der Titel wie 'World of Warcraft' und 'StarCraft II' weiterhin optional bleibe. Voraussetzung für die Erstellung eines Forenposts ist jedoch die Angabe des im Battle.net registrierten, echten Namens. Hintergrund der Aufhebung der Nickname-Anonymität sind nach Blizzard-Angaben die vielen Flamewars oder auch das Trolling in den Foren.

Eine weitere Möglichkeit, sich dem Konzept hinter Real ID zu entziehen, wäre die Angabe eines falschen Namens bei der Erstellung des Battle.net-Accounts. Zum einen verstoße dies jedoch gegen die Nutzungsbedingungen, nach denen nur richtige Angaben gemacht werden dürfen, zum anderen wolle Blizzard künftig versuchen, über ungenannte Wege sicherzustellen, dass nur “legitime“ Namen angemeldet werden.


Reelle Namenspflicht in Foren verärgert User

1 Kommentar  1
Bild

Mit der Enthüllung des neuen Battle.net hatte Blizzard bereits vor einiger Zeit das so genannte RealID-System vorgestellt, doch lässt dessen Einführung in den Foren nun den Frust der Spieler aufkochen. „Ab Mitte Juli werden Spieler in den offiziellen Blizzard-Foren unter ihrem richtigen Vor- und Nachnamen schreiben, auf den sie ihren Battle.net-Account registriert haben. Zusätzlich werden Spieler auch die Option haben, weiterhin den Namen ihres Haupt-Spielcharakters anzeigen zu lassen [...]“, heißt es in den FAQ zum Konzept.

Die Änderungen werden mit der Veröffentlichung von 'StarCraft II' am 27. Juli in allen entsprechenden Foren umgesetzt, während die WoW-Seite sowie die -Foren mit dem Release des AddOns 'Cataclysm' folgen. Hintergrund der Aufhebung der Nickname-Anonymität sind nach Blizzard-Angaben die vielen Flamewars oder auch das Trolling in den Foren. Dafür werden andere, positiv klingende Aspekte mit den neuen System verkündet.

Viele Nutzer beschweren sich nun über die zu große Transparenz auf den Blizzard-Seiten und die damit einhergehenden Möglichkeiten. Lediglich „bestimmte klassische Foren, wie zum Beispiel die klassischen Battle.net-Foren, werden unverändert bleiben“, heißt es in der FAQ weiter.