Es gibt Spiele, bei denen sind selbst kleinste Infohäppchen durchaus interessant. Diablo 3 gehört zweifelsfrei dazu. In der achten Episode des BlizzCast wurde nun die Spieloberfläche (User Interface; UI) des Action-Rollenspiels vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Mischung bekannter Elemente aus Diablo 2 und World of Warcraft.
Zitat von
Mike Nicholson
(Senior Artist)
"Nun, eines der größten Dinge, um die es sich in Diablo dreht, sind Gegenstände, richtig? Wir haben mit ein paar Gegenständen herumexperimentiert und ein großes Feature, das jeder an Diablo mochte, waren die großen Objekte, stimmts? Während es effizienter war, wie in WoW ein einziges Symbol für alle Größen zu haben, was die meisten Leute gesehen haben, wollten wir wirklich sehen, was zu machen ist. Also haben wir uns wieder drangesetzt und das System neu bewertet und uns dazu entschlossen, es in große und kleine Objekte aufzuteilen. Das lässt die Frage des Tetris-Inventars wieder neu aufkommen und viele Leute sind dagegen - ein paar mögen es, ein paar nicht. Wir haben das Inventar also letztendlich in Reiter aufgeteilt. Man hat jetzt also seine großen Gegenstände und dann hat man einen Reiter für kleine Gegenstände - außerdem gibt es einen dritten Reiter für Quest-Gegenstände. Auf diese Weise können alle Gegenstände schön nebeneinander existieren ohne Frustration, was eine der Beschwerden über das alte System war: alles in seinem Rucksack zu verstauen."
Das Inventar hat dabei keine feste Größe und kann nach dem Taschensystem erweitert werden. Wie Nicholson zu Protokoll gab, wird man aber nicht mehrere Tabs pro Kategorie haben. Wenn man also zu Beginn eine Tasche mit acht Slots hat und im Spielverlauf eine mit zehn findet, wird der Reiter um zwei Slots erweitert und nicht um zehn.