Zensur

Geänderte Blutdarstellung

 

BildSpätestens seit den letzten Trailern und Gameplay-Videos darf man wohl bezweifeln, dass Blizzards “Diablo 3“ in der gezeigten Form auf den deutschen Markt kommt. Nicht zuletzt, weil das Blut in Strömen fließt und diverse Kadaver explodieren. Im Interview mit Wired.com sprach Lead Designer Jay Wilson nun über das Problem der Darstellung des vielen Lebenssaftes für bestimmte Regionen und das man darüber nachdenkt, in einigen Ländern Teile des Spiels anzupassen.

Zitat von

Jay Wilson

„Für Regionen wie Deutschland und Australien werden wir definitiv das Blut verändern müssen, wenn wir dort mit dem Verkauf beginnen. Und das ist in Ordnung. Das sind die Richtlinien für diese Regionen, und wir haben nicht wirklich ein Problem damit, sie mit dem zu versorgen, was sie benötigen und wollen“

Schwieriger sei da schon China, da es dort sehr viel mehr Einschränkungen gibt. Man wolle für ein China-Release schließlich nicht das ganze Spiel umstellen.


Kürzungen vorstellbar!

 
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BildDass es im kommenden Diablo 3 alles andere als zimperlich zugehen wird, war schon durch die kompromisslosen, aber pixeligen Vorgänger klar - nun könnte die verbesserte Optik dem Titel Federn beim deutschen Release kosten.

In einem Interview mit GameStar.de verkündete Jay Wilson - selbiger stellte sich auf der diesjährigen GC auch unseren Fragen -, dass man sich bei Problemen mit der ab 16er-Freigabe leicht nach gegebenen Auflagen richten könnte: "Wir können die Bluteffekte problemlos entfernen. Denn sie liegen als separate Grafikschicht über den Gefechten. Deshalb haben wir auch kein Problem, Diablo 3 an die Jugendschutz-Bestimmungen anderer Märkte anzupassen."

Nun liegt es an der USK: Ein roter Sticker würde für deutsche Diablo-Fans eine geschnitte Fassung bedeuten. Drücken wir die Daumen, dass die Damen und Herren gnädig sind.


Wird Diablo 3 zensiert?

 
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BildDas liest man als Diablo-Fan nun wirklich nicht gerne: Wie Lead Designer Jay Wilson - selbigen befragten wir übrigens neulich zum Titel - bekannt gab, strebe Blizzard bei Diablo 3 ein M-Rating in den USA an, was mit einer Altersfreigabe von 17 Jahren gleichzusetzen wäre.

Sollte sich die hiesige USK dafür entscheiden, so Wilson weiter, für Diablo 3 keine Jugendfreigabe zu erteilen, sehe man sich dazu genötigt, das Spiel um zu brutale Inhalte zu kürzen. Hoffen wir also, dass den Herren und Damen eine ab 16er-Freigabe ausreichend erscheint.

Quelle