Inventar

Wie auch bei der Spieloberfläche hat Blizzard das Inventar nach den ersten Präsentationen noch einmal komplett überarbeitet. Anstelle einer 3D-Animation des Charakters mit den jeweiligen Inventarslots drumherum gibt es nun wieder eine klassisch wirkende zweidimensionale Ansicht mit den Gegenständen an den jeweiligen Körperregionen platziert.

Im Vergleich zu Diablo 2 gibt es mit Schulterpanzern, Armpanzern und Hosen drei neue Ausrüstungsgegenstände. Der Rest ist altbewährt.

Legende:
A Helm
B Schulterpanzer
C Amulett
D Rüstung
E Handschuhe
F Armpanzer
G Gürtel
H Ringe
I Hose
J Waffen bzw. Schild
K Schuhe

Unten links befindet sich die Goldanzeige.
 


Bild
Eine seltene Faustwaffe - frisch vom Schmied. (Klicken für Originalgröße)

Die Darstellung der Ausrüstungsgegenstände selbst ähnelt der des Vorgängers nur noch geringfügig. Die Anzeige ist kompakter als zuvor und stellt u.a. bei Waffen den Schaden pro Sekunde dar. Damit lässt sich direkt abgleichen, welche Waffe in der Relation zur Zeit den meisten Schaden macht. Die farbliche Darstellung der Gegenstände soll erneut normale, magische, seltene, einzigartige oder Set-Items direkt erkennbar machen. Die einst goldfarbenden Unique-Items sollen zur besseren Unterscheidung von seltenen Gegenständen nun lila sein - wie bereits in World of Warcraft. Ebenfalls ersichtlich sind Boni, Verkaufswert sowie die Haltbarkeit des Gegenstandes, die durch Benutzung oder Tod des Charakters sinkt.

Das Zerlegen, Sockeln und Fertigen von Gegenständen besprechen wir im Menüpunkt Handwerk.


Auch beim eigentlichen Inventar veröffentlichte Blizzard bereits mehrere Varianten, man soll sich nun aber auf diese Version geeinigt haben. Noch 2009 arbeitete man mit einem Tab-Menü, so dass der Spieler eine Tasche für Ausrüstungsgegenstände, eine für kleine Objekte wie Tränke und Rollen sowie eine Tasche für Questitems zur Verfügung hatte. Mittlerweile ist man zum bekannten Rastersystem aus Diablo 2 zurückgekehrt, allerdings mit dem Unterschied, dass nur noch zwischen zwei Größen unterschieden wird. Kleine Objekte belegen ein Feld im Raster, Ausrüstungsgegenstände zwei. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich dabei um einen Handschuh oder ein großes Schild handelt. Im Vorgänger belegten große Ausrüstungsgegenstände gerne mal vier Felder, was zu ständigen Verschieben und Anordnen der Objekte führte. Dies möchte man durch Einheitsgrößen nun möglichst vermeiden. Bis zu einem bestimmten Volumen können kleine Items gestapelt werden. Acht Schriftrollen nehmen also den gleichen Platz ein wie eine (siehe Bild).

Zusätzlich zum Inventar wird dem Spieler ein Truhe zur Verfügung stehen, deren Platz für viel Gold sogar soweit erweiterbar ist, dass sie zwei Drittel des gesamten Bildschirms belegt.