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Diablo 2 Die Herrin der Schmerzen
Die Herrin der Schmerzen

Wir nähern uns der Gegenwart

Dies alles ist lange Jahre her und weitestgehend vergessen. Eines Tages kam Lord Leoric aus dem Norden in das Land Khanduras und setzte sich selbst prompt die Krone des Territoriums auf sein Haupt. Er und sein Berater/Erzbischof Lazarus kamen in Tristram vorbei und suchten sich eben jenes Kloster oberhalb des Katakomben-Systems, in dem der Seelenstein Diablos lag, als Residenz aus. Sie hätten es wahrlich nicht schlechter treffen können. Doch wussten sie nicht um das dunkle Geheimnis unter ihrer neuen Residenz.

Ein Traum war es, der das nächste Kapitel des “Großen Konflikts“ schließlich einläuten sollte – ein wahrer Alptraum. Diablo befahl dem inzwischen willenlosen Erzbischof im Schlaf, ihn aus seinem Gefängnis zu befreien. Der Erzbischof tat, wie ihm gesagt wurde und entließ Diablo aus dem Seelenstein. Um Einfluss ausüben zu können, benötigte Diablo jedoch einen Menschen, den er als Wirt nutzen konnte. Er suchte und fand den neuen König Leoric höchst persönlich.

Nach außen sah es folgend so aus, als sei dieser dem Wahnsinn zum Opfer gefallen. Während er verrückt wurde, verging sein Land wie eine Blume im Winter.

Screenshot aus Diablo 3
Diablo 3 erzählt die Geschichte weiter.

Da Diablo den König in seinem noch geschwächten Zustand aber nie ganz kontrollieren konnte, übernahm der Herr des Schreckens dessen einzigen Sohn Albrecht, dener ganz und gar seinem Willen unterwarf. Diablo ließ Leoric geisteskrank zurück, bis Lachdanan, Hauptmann des Lichtordens, seinem kranken Leben schließlich ein Ende bereitete. Bis dahin hatte Leoric aufgrund seines geistigen Zustands dem Königreich Westmarch den Krieg erklärt, woraufhin der Großteil des Hofgefolges und auch der Soldaten im Land dahingerafft waren.

Weitere Menschen verloren Ihr Leben, als Lazarus die Bewohner Tristrams auf die Suche nach dem vermeintlich vermissten Albrecht und damit in eine Falle schickte. Tristram und das Land Khanduras waren nur noch Schatten ihrer selbst. Diablo befand sich wieder im Aufwind und das Böse wurde allgegenwärtig.


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