Behörde durchsucht Blizzard-Büro in Seoul
Der von Pannen begleitete Launch von Diablo 3 könnte Blizzard in Korea womöglich teuer zu stehen kommen. Wie GI.biz unter Berufung auf die Korean Times meldet, untersucht die koreanische Handelskommission seit dieser Woche Vorwürfe, nach denen der kalifornische Entwickler gegen Handelsgesetze verstieß, weil Tausende Spieler das Launch-Event in Soul besuchten, später jedoch nicht spielen konnten und Blizzard ihnen daraufhin die Erstattung des Kaufpreises verweigerte. Der Online-Zwang in Kombination mit überfüllten Servern führte zu ausgesperrten Spielern.
Im Zuge der Ermittlungen wegen Nichterfüllung versprochener Leistungen und nicht gesetzmäßiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen gegen Blizzard, ist die Durchsuchung der Büros des US-Publishers in Seoul angeordnet worden, woraufhin diverse Dokumente und weiteres Beweismaterial beschlagnahmt wurden. Offensichtlich hatte sich Blizzard unter Berufung auf die AGB geweigert, Käufern des Hack & Slays den Preis des Spiels zu erstatten, nachdem diese am Streetday nicht spielen konnten.
Seit dem Launch des Spiels am 15. Mai müssen Spieler immer wieder eine Zwangspause einlegen, weil Blizzard Wartungsarbeiten durchführt oder die Server ausgelastet sind. Verhagelten zu stark beanspruchte Anmeldeserver zunächst den Midnight Launch, brachte das Aufspielen des Patches v1.0.2 in dieser Woche den Fehler 37 zurück, der am Mittwoch und Donnerstag das Spielen für viele unmöglich machte.















Civilization
Diablo 3