Die Trefferchancen in Diablo 3
Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Bashiok bekannt gegeben, dass die Attribute und deren Wirkung von Diablo 3 im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet wurden. Dabei betonte Blizzards Community Manager, die neuen Kernattribute Angriff, Präzision, Vitalität, Verteidigung und Willenskraft besäßen keine sekundären Eigenschaften mehr. In Diablo 2 wird das Attribut Geschicklichkeit beispielsweise grundsätzlich zum Tragen besserer Waffen benötigt, besitzt gleichzeitig aber auch sekundär Auswirkungen auf den Angriffswert, die Trefferchance. Weshalb ein solches Trefferchance-System bei Diablo 3 nicht beibehalten wird, klärte Bashiok nun im offiziellen Forum.
Zitat von
Bashiok
Es entspricht einer Art gesunden Menschneverstandes, dass ein Fernkampfangriff gezielt und mit einem sich bewegenden Ziel verbunden werden muss, so dass die Chance, das Ziel zu verfehlen, bereits vom Können des Spielers abhängig ist, weshalb es nicht mehr in der Fähigkeit ausgedrückt wird (einige Ausnahmen existieren). Bei AOE macht das Verfehlen einfach keinen Sinn, da es das Pech der Feinde ist, wenn sie sich in dem Gebiet aufhalten. Fähigkeiten mit erheblichem Ressourcen-Aufwand ein Chance zum Verfehlen zu geben, wäre ziemlich lahm. Normalerweise sind es Fertigkeiten mit geringen oder gar keinen Kosten sowie schnell wiederholbare Angriffe und dergleichen, die verfehlen können. Und nein, es existiert kein Wert oder irgendein Weg, die Chance zu Verfehlen zu reduzieren.
Das bedeutet, alle Angriffe treffen zu mindestens 95 Prozent ihr Ziel und keine Attributssteigerung oder besseren Items können diese Chance erhöhen. Damit nimmt Blizzard erneut Abstand von einem Kernaspekt aktueller Hack & Slay- sowie Online-Spiele, welche die Trefferchance fast alle als variablen Wert begreifen, der durch Verbesserung des Charakters gesteigert werden kann und zu einem effektiveren Kampfverhalten führt.

















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Diablo 3