Weshalb Diablo 3 ohne Mods auskommen muss

 
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Wie erwartet wird Diablo 3 definitiv keine Mod-Unterstützung mitbringen. Blizzard hatte bereits früh betont, dass das lang erwartete Hack & Slay-Schwergewicht nicht mit Mod-Support ausgestattet werde, doch nannte Lead Technical Artist Julian Love im Gespräch mit Game Front im Rahmen der BlizzCon am vergangenen Wochenende weitere Details zu dieser Entscheidung. Die lesen sich ähnlich wie die Begründungen zum Always-Online-Schutz und dem offiziellen Blizzard-Auktionshaus - also vorwiegend Sicherheitsgründe und technische Nivellierung der Spielerfahrung. Obwohl es sich bei Diablo 3 um den modfreundlichsten Ableger der beliebten Reihe handelt, wird User-Content ausgeschlossen bleiben.

Zitat von

Julian Love

Wir haben andere Ziele, die das Modding ablösen. Wir wollen eine zuverlässige und sichere Erfahrung für Spieler anbieten, in der sie spielen und Gegenstände handeln können. Und um das zu erreichen, mussten wir das Spiel komplett online bringen. Nach dieser Entscheidung war klar, dass wir die Möglichkeit modifizierbarer Spiele ausgeschlossen haben, weil man sich mit unserem Dienst verbinden muss, um zu spielen. Es handelt sich also um eine kleine Nebenwirkung unserer Online-Only-Entscheidung.

Andererseits habe es jedoch auch nie die Intention gegeben, ein Diablo-Spiel mit Mod-Unterstützung zu versehen. „Es ist nur so, dass die Leute einen Weg gefunden haben, es zu machen.“ Daher könne auch nicht behauptet werden, Blizzard verweigere bei diesem Thema neuerdings die Kooperation.